Beiträge von Administrator

Treffen am 15.11.

Das nächste Lokalgruppentreffen findet am 15.11.2010 statt.
17:00 im „Könnteman“ (Hainstraße 18, das ist in der Jägerhofpassage bei den Passage-Kinos)

Demo am 3.11. in Dresden gegen Kürzungen bei Bildung, Sozialem und Kultur.

Die Sächsische Staatsregierung plant massive Kürzungen in einer Gesamthöhe von ca. 1.4 Milliarden €. Betroffen sind unter anderem: Schulen und Hochschulen, Jugend- und Sozialarbeit und der ÖPNV. Gespart werden soll also da, wo scheinbar kein Mehrwert erwirtschaftet wird – Eine gute Schul- und Hochschulbildung, unabhängige Wissenschaft, Hilfen für sozial Benachteiligte und einen für Alle bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr hält die Regierung für entbehrlich.
Wir rufen dazu auf, sie daran zu erinnern, dass diese Rechnung nicht aufgehen kann! Kommt am 3.11. zur Demonstration »Wir sind mehr WERT!« bis vor den Landtag in Dresden.

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Treffen am 20.10.

Unser Lokalgruppentreffen am 20.10.2010 wird in der „Tenne“ stattfinden.
Das Gasthaus liegt in der Schulze-Delitzsch-Str. 19, das ist am Neustädter Markt (Str-Bahn Linien: 1, 3, 13, 8 bis Einertstr.).
Wir treffen uns um 20.00 Uhr.
Es wär super wenn möglich viele von euch kommen, denn unsere Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) steht an und da gibts noch einiges zu besprechen.
radikaldemokratische Grüße und bis Mittwoch

Helft mit am 16.10. Naziaufmrsche in Leipzig unmöglich zu machen!

17.10. Naziaufmarsch widersetzen!

KEINE Stimme ohne uns! – Für eine demokratische Bildungspolitik!

KEINE Stimme ohne uns! - Für eine demokratische Bildungspolitik!

Aufruf:

Am 24. November, 13 Uhr, findet eine Demonstration unter dem Motto: „KEINE Stimme ohne uns! – Für eine demokratische Bildungspolitik!“ statt.

Der Anlass: Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) tagt am Dienstag,dem 24. November 2009, in Leipzig!

Es wird höchste Zeit, die HRK zum Thema der öffentlichen Wahrnehmung und der Kritik zu machen – denn sie ist nach ihrem Selbstverständnis DIE – und damit DIE EINZIGE – Stimme der deutschen Hochschulen. Seit Jahren bestimmt die HRK – der Zusammenschluss der HochschulrektorInnen und -präsidentInnen – maßgeblich die Ausformung des Bologna-Prozesses auf Bundes- und Landesebene mit. In zahlreichen Publikationen und Stellungnahmen bestärkt sie ihren Einfluss auf die deutsche Politik und Öffentlichkeit.

Dabei ist sie weder demokratisch noch legitimiert! Studierende und MitarbeiterInnen der Hochschulen haben kein Mitbestimmungsrecht bei den „Brennpunkten der HRK“. RektorInnen und PräsidentInnen maßen sich an, als Stimme der Hochschulen zu sprechen und werden so zum Sinnbild von Missständen der Bildungspolitik. Manch weitreichender Entscheidung geht kein gleichberechtigter Meinungsbildungsprozess voran. Ebenfalls wird nicht auf die Bedürfnisse derer eingegangen, die am meisten von den Entscheidungen betroffen sind: SchülerInnen, Studierende und MitarbeiterInnen an den Hochschulen.

Am 24. November treten wir an, um uns selbst zu vertreten! Wir treten an – für eine demokratische Hochschulpolitik! Dies wird umso notwendiger, wenn die Positionen der HRK zu Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen in die Kritik mit einbezogen werden.
Seit 2004 befürwortet die HRK Studiengebühren, die „die Rolle von Preisen in einem zunehmend marktorientierten System [spielen]. Sie führen zu einem neuen Verhältnis zwischen Studierenden als zahlenden Nachfragern und Hochschule.“ Bildung wird hier ausschließlich als Ware und die Studierenden als zahlungskräftige KundInnen begriffen. So wird die Selektion im Bildungssystem weiter verschärft: Vom Kindergarten an über die Grundschulen und das dreigeteilte Schulsystem bis hinein in die Hochschulen zeigt sich Diskriminierung im Bildungssystem.

Auch das Thema Zulassungsbeschränkungen darf nicht verschwiegen werden. Durch die Umsetzung der sogenannten „Bologna-Reform“ wird der Bachelor zum Regelstudienabschluss, der Master ist von vornherein nur für eine kleine Zahl selektierter Studierender vorgesehen. Das steht im klaren Widerspruch zu studentischen Interessen. Die Selektion muss abgebaut, statt verfestigt werden. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Mit dem Mythos von besserer Lehre durch Studiengebühren muss endlich aufgeräumt werden!

Hochschulpolitik und Bildungspolitik müssen demokratisch legitimiert sein! „Die Stimme der Hochschulen“ sind alle Mitglieder der Hochschulen inklusive derer, die es werden wollen und so ein Recht haben, Mitglieder zu sein – und nicht nur RektorInnen und PräsidentInnen.

Unsere Position ist eindeutig: Gegen Studiengebühren, gegen Zulassungsbeschränkungen, für eine demokratische Bildungspolitik!

Helft mit am 17.10. den Naziaufmarsch in Leipzig-Ost unmöglich zu machen!

17.10. Naziaufmarsch widersetzen!

Wochenendseminar: Die Geschlechter-Verhältnisse zum Tanzen bringen!

3. Juli 2009 bis 05. Juli 2009

Feminismus, das klingt so schön einfach: Der Kampf dafür, dass Frauen und Männer in allen Bereichen der Gesellschaft gleichberechtigt sind. Leider (oder zum Glück?) ist es bei einem tieferen Blick gar nicht mehr so einfach.

Was heißt hier eigentlich gleichberechtigt und wie kommt mensch dorthin? Wer wird hier diskriminiert und ist Frau gleich Frau und Mann gleich Mann? Und wenn wir „einen neuen Feminismus“ brauchen, was war denn dann der Alte?

Gerade in den letzten Jahren gab es neue Debatten und Impulse durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen und modernen Ideen rund um Lebensformen. Von feministischer Rechtskritik, die versteckte Diskriminierungen aufdeckt, race-class-gender-Theorien, die verschiedene Diskriminierungsmerkmale miteinander verknüpfen und vergleichen; bis zur Frage was „Geschlecht“ überhaupt bedeutet und wie es auf uns als Individuen und die Gesamtgesellschaft wirkt, picken wir uns spannende und breit gestreute Themenfelder heraus.

Sowohl für AnfängerInnen, als auch für vorgebildete EinsteigerInnen und angehende ExpertInnen – männlich wie weiblich – bietet sich die Gelegenheit zur unkomplizierten Auseinandersetzung mit aktuellen Theorien rund um Geschlechterverhältnisse & Feminismus. Ihr könnt euch bei der Diskussion von Texten einbringen oder einfach nur zuhören: Ein Sprungbrett in die Selbstbildung!

weitere Infos ->

Bildung demokratisieren!

SchülerInnen und StudentInnen bekommen immer deutlicher zu spüren was es bedeutet am kürzeren Hebel zu sitzen.
Dass es meistens kein Spaß ist, einen Großteil seiner Zeit in deutschen Bildungseinrichtungen zu verbringen, ist kein Geheimnis. Seit vor einigen Jahren die „Bildungsmisere“ offenbar wurde und immer mehr Probleme auch öffentlich genannt wurden, konnte man wenigstens auf Verbesserungen hoffen. Die Hoffnung war – wie so oft – umsonst. Im Gegenteil hat sich die Situation im Bildungssystem noch zugespitzt.
Zentralabi, LehrerInnenmangel, Schulzeitverkürzung – SchülerInnen leiden zunehmendem unter Leistungsdruck und Bevormundung. Wenigstens konnten sie sich früher auf ein weitgehend selbstbestimmtes Lernen an den Universitäten freuen. Heute schrecken jedoch Studiengebühren, Bachelor-Studiengänge, chaotische Einschreibungsverfahren, verschulte Lehre mit Anwesenheitspflicht und vorgeschriebenem Studienplan … eher von einem Studium ab.

Universität wird immer mehr zu dem, was wir schon in der Schule scheiße fanden!

Was gelernt werden soll, also was in Lehrpläne, Studienordnungen und Schulbüchern als Curriculum vorgesehen ist – wird immer stärker an Interessen ausgerichtet, die nie Interessen von SchülerInnen und StudentInnen waren. Was die Wirtschaft braucht, was sich gut verkauft, was den Standort voranbringt das zählt – nach dem, was die Lernende wollen wird erst gar nicht gefragt.

SchülerInnen und StudentInnen wollen selbstbestimmt lernen…

…das heißt auch zu Lernen wie man selbst am besten Lernen kann und will und nicht Frontalunterricht, Klausur, Strafarbeit.
Noten, Bestrafungen, Anwesenheitslisten, „Workload“ … dienen der Disziplinierung von SchülerInnen und StudentInnen, die einer andauernden Kontrolle unterzogen werden sollen. Wer aus der Reihe tanzt wird aussortiert. So reproduzieren sich die Verhältnisse. Das Bildungsziel Konformität kann nur durch Angst und Zwang erreicht werden. Selbst Denken und Kritik an den Verhältnissen äußern gehören dagegen nicht zum Bildungskanon. Dabei wird allerdings ausgeblendet, dass nur selbstbestimmtes Lernen und eine demokratische Praxis in Schule und Uni die nötigen Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft schaffen.

Demokratische (Hoch)Schule heißt aber nicht nur Selbstbestimmtes Lernen und demokratische Selbstverwaltung. Chancengleichtheit heißt Chancen gerecht verteilen! Solange aber nicht jedem Kind eine gute Schulbildung offen steht (weil schon nach wenigen Jahren in Schultypen sortiert wird), solange ein Studium nicht für jeden kostenlos und unabhängig von Abschlüssen und Schulnoten möglich ist, kann man von einem gerechten Bildungssystem nur träumen.

Freie Bildung für Alle – statt sozialer Auslese vom Kindergarten bis zum „Master“!

JD/JL Leipzig…
… erklären sich solidarisch mit den Protesten
der StudentInnen in Leipzig und Heidelberg
… rufen auf zum Bildungsstreik Juni 2009
… forderen alle SchülerInnen und StudentInnen auf für mehr demokratische Selbstverwaltung und selbstbestimmtes Lernen zu kämpfen und sich außerdem in den bestehenden Institutionen für radikale Demokratisierung aller Lebensbereiche einzusetzen. Organisiert euch!

Migrationsbroschüre: Flucht und Migration

Migrationsbroschüre

Herausgegeben von JungdemokratInnen/Junge Linke und der Linken SchülerInnenAktion.

Die Broschüre gibt einen Überblick über die Themen Flucht, Asyl, Migration, europäische Abschottungspolitik. Die aktuellen politischen Umstände werden kritisiert, und es werden Verbindungen zu anderen Politikbereichen aufgezeigt, beispielsweise Schulpolitik und staatliche Überwachung.

Die Broschüre kann hier digital betrachtet werden.

Tendenz

Die Bundesverbandszeitung „Tendenz“ beschäftigt sich jeweils mit einem Schwerpunktthema, daneben gibt’s Artikel zu verschiedenen Themen, die einen guten Einblick in aktuelle Debatten, politische Vorgänge und unsere Positionen dazu geben.
In unregelmäßig erscheinenden Sonderausgaben widmen wir uns besonders aktuellen Themenbereichen. Die tendenz soll zweimal im Jahr plus eventuelle Sonderausgaben erscheinen.

Hier die beiden letzten Ausgaben zum Herunterladen (mehr gibt es auf www.jdjl.org)
Tendenz (Herbst 2008)
Tendenz (Sommer 2008)